Alle Möglichkeiten gegen Corona nutzen

BeneVit plädiert für mehr Antikörpertests

Mössingen/Tübingen (ots) - Mit aktuell über 7.000 Point-of-Care-Tests (PoC) Antigentests bei Bewohnerinnerinnen und Bewohner, Mitarbeitenden und Besucherinnen und Besuchern gehört BeneVit zu den konsequentesten Dienstleistungsanbietern in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft im Kampf gegen Corona. Täglich kommen 300 Tests hinzu. Kaspar Pfister, Inhaber der BeneVit Gruppe zu seinen Zielen: "Damit erkennen wir zwar eine mögliche, vor allem asymptomatische Infektion sehr früh, aber wir wollen noch weiter gehen". Der nächste Schritt, und darin ist sich Pfister sicher, ist die Impfung. Doch davor bedarf es eines wichtigen Zwischenschrittes. "Wir müssen mehr auf Antikörper testen", betont der BeneVit-Chef. "Denn eine geimpfte Person ist wahrscheinlich mit einer gleichzusetzen, die Antikörper entwickelt hat. Diese Chance werden wir nutzen", so Pfister. Ab sofort setzt das Unternehmen daher verstärkt auf zusätzliche Antikörpertests.

Mit Teststrategien kennt man sich bei BeneVit aus. Das Unternehmen begrüßt deswegen auch die Empfehlungen des Bundes in Pflegeheimen, die auf Antigentests setzen. Schon sehr früh hatte BeneVit ein eigenes Schutzprogramm gegen Corona entwickelt und angewendet. Der momentane Stand: nur ein Prozent der bei BeneVit verwendeten hochsensiblen Schnelltests waren bisher positiv und die nachfolgenden PCR-Tests reduzierten das Ergebnis zusätzlich. Von 1.700 stationären Bewohnerinnen und Bewohnern sind derzeit 0,82 Prozent infiziert. Auch bei den rund 2.000 Mitarbeitenden bewährt sich das schon vor dem Beginn des ersten Lockdowns entwickelte Schutzprogramm. Aktuell gibt es nur für 0,6 Prozent einen positiven Nachweis auf Corona.

BeneVit geht beispielhaft voran

"Wir wollen vorbereitet sein und gleich gezielt impfen können, wenn es so weit ist", beschreibt Pfister seine Überlegungen. Über die akuten Infektionen wisse man nun gut Bescheid, aber die möglichen abgelaufenen Infektionen sollten jetzt ebenfalls umfassend untersucht werden. Schon im Frühjahr setzte BeneVit auf Antikörpertests. Nahezu 700 Personen wurden getestet. Damals musste das Unternehmen rund 100 Euro pro Test bezahlen. "Jetzt wollen wir anders vorgehen. Unser Fachpersonal ist geschult, eine Blutprobe selbst zu entnehmen. Es bleiben also allein die Laborkosten, die wir tragen müssen - rund 20 Euro pro Test". Die Ergebnisse im Frühjahr zeigten deutlich, wie wichtig Antikörpertests sein können. Ein Beispiel aus einer Einrichtung: 79 Mitarbeiter wurden auf Corona getestet. 74 davon waren negativ, 5 positiv. Ein späterer Antikörpertest zeigte jedoch, dass 45 der Getesteten bereits Antikörper entwickelt hatten.

Gute Vorbereitung für den neuen Impfstoff

Es gelte unverändert jegliche Schutzmaßnahmen anzuwenden und trotzdem die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner nicht zu vergessen und selbst bei Infektionen, Besuche und soziale Kontakt zu ermöglichen. "So wollen wir auch weiterhin verfahren, doch dürfen wir nicht auf der Stelle treten. Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, um dem Virus einen Schritt voraus sein. Dazu gehört auch eine gute Vorbereitung für den gezielten Einsatz des neuen Impfstoffs", bekräftigt Pfister. "Wir haben schließlich eine hohe Verantwortung für unsere alten Menschen und stehen in der Pflicht gegenüber ihren Angehörigen, ebenso wie unseren Mitarbeitenden".

Über die Schutzmaßnahmen der BeneVit Gruppe

Seit Beginn der Pandemie wurden klare Schutzkonzepte formuliert und laufend aktualisiert, wie der Epidemieplan oder das Exit-Konzept. Die Konzepte wurden nun zu einem sogenannten Pandemiekonzept zusammengefasst und mit den Gesundheitsämtern abgestimmt. Alle Mitarbeiter wurden im Vorfeld geschult und haben den Ernstfall geprobt. Ein Krisenstab wertet täglich die aktuelle Situation vor Ort, die Meldungen der Behörden oder Verbände aus, berät die Leitungen über erforderliche Maßnahmen, hält Behördenkontakt und beantwortet Angehörigenfragen. Bewohner und Mitarbeiter werden täglich gescreent. Dabei wird unter anderem die Temperatur gemessen, um frühzeitig Verdachtsmomente zu erkennen. Regelmäßige Stichproben, bzw. Reihentests gehören ebenso zum Schutzkonzept wie die neuen Antigenschnelltests.

BeneVit hat frühzeitig für ausreichend Schutzmittel gesorgt und bis auf weiteres sind alle erforderlichen Mittel vorhanden. Dazu zählen unter anderem Mundschutzmasken, die bei allen Tätigkeiten getragen werden müssen, oder auch komplette Schutzausrüstungen - bestehend aus FFP2-Masken, Schutzkittel, Handschuhe sowie Brillen. Ebenso stellt BeneVit den Ärzten für ihren Hausbesuch die erforderlichen Schutzmittel zur Verfügung. Die Mitarbeiter haben auch für den Privatgebrauch Masken und Desinfektionsmittel erhalten, um sich besser zu schützen.

BeneVit greift schon lange zu technischen und digitalen Hilfsmitteln: Oxymaten (Sauerstoffkonzentratoren), Lifter, Pulsoxymeter oder Sturzmelder, um im Notfall mit technischen Hilfsmitteln Personalknappheit auszugleichen. Es werden auch Telemedizingeräte eingesetzt und ein von BeneVit neu entwickeltes System einer betriebseignen Smartwatch, der Bene-Watch. Diese überwacht und dokumentiert Blutdruck, Puls und - jetzt besonders wichtig - Sauerstoffsättigung. Zusätzlich ist die Uhr mit dem Notrufsystem verbunden, alarmiert die Mitarbeiter bei Grenzwertüberschreitungen und speichert die Daten in der Pflegedokumentation. BeneVit empfiehlt ihren Mitarbeitern, die Corona-App zu installieren und aktiv zu halten.

Über die BeneVit Gruppe

Die BeneVit Gruppe ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen, welches seit dem Jahr 2004 Dienstleistungen für ältere, pflege- und betreuungsbedürftige Menschen erbringt. Die Unternehmensgruppe ist bundesweit an 30 Standorten tätig und betreibt 26 stationäre Pflegeeinrichtungen mit rund 1.700 Plätzen in fünf Bundesländern. Dies überwiegend nach dem BeneVit-Hausgemeinschaftskonzept, in Wohngruppen mit 10-15 Bewohnern. In den ambulanten Diensten der Gruppe werden rund 900 pflegebedürftige Menschen versorgt. Zusätzlich wird teilstationäre Pflege eingestreut und in 4 solitären Tagespflegeeinrichtungen angeboten, ebenso barrierefreie und betreute Wohnformen. Rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bundesweit für die BeneVit Gruppe.

www.benevit.net (http://www.benevit.net)

Pressekontakt:



Steffen Ritter
fokus > p Die Kommunikationsagentur für die Pflegewirtschaft
Friedrichstraße 68
10117 Berlin-Mitte

T +49 30 2888 6003
M +49 160 15 31 796
ritter@fokus-p.de
www.fokus-p.de


Original-Content von: BeneVit Gruppe, übermittelt durch news aktuell

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