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FACC AG / FACC sieht Corona-Trendwende im 3. Quartal 2020 - Auswirkungen der Pandemie belasten - ANHANG

18.11.2020


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Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
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Geschäftszahlen/Bilanz/Quartalsbericht

Ried im Innkreis -

* Langsame Erholung des weltweiten Flugverkehrs erkennbar, jedoch mit starken
regionalen Unterschieden zwischen den Weltmärkten
* Umsatz in den ersten neun Monaten 2020 mit 392,8 Mio. Euro um 32,6 % niedriger
als im Vorjahr (582,6 Mio. Euro)
* Operatives Ergebnis bei - 57,5 Mio. Euro
* Sondereffekte von 48,5 Mio. Euro belasten das Ergebnis einmalig
* Internes Optimierungsprogramm greift
* 30% Anstieg der Nachfrage im September
* Anpassung des Personalstands zu Beginn des vierten Quartals vollzogen
* Ausblick für Gesamtjahr 2020 bestätigt


Die Geschäftsentwicklung der FACC AG in den ersten neun Monaten des
Geschäftsjahres 2020 (1.1.-30.9.) ist weiterhin von den Auswirkungen der COVID-
19-Pandemie geprägt. Der weltweite Konjunktureinbruch und die wirtschaftlichen
Folgen auf die globale Luftfahrtindustrie spiegeln sich im Konzern in einem
Rückgang bei Umsatz und EBIT wider. Gleichzeitig wurden Meilensteine bei
konzernweiten Optimierungsprogrammen, Projektanläufen sowie zukunftsweisenden
Forschungsarbeiten erfolgreich umgesetzt. Nach Monaten mit stark reduzierter
Nachfrage sind erste nachhaltige positive Trends in Asien bereits erkennbar.

"Das globale Flugaufkommen hat sich durch die Corona-Krise seit Februar
drastisch verändert und zu einem deutlichen Rückgang des gesamten Marktumfeldes
geführt. Ratenkürzungen bei allen wesentlichen Flugzeugprogrammen waren die
Folge", berichtet Robert Machtlinger, CEO der FACC AG und ergänzt: "Trotz der
anfangs schwer einschätzbaren Auswirkungen und einer schwierigen Marktsituation
ist es uns gelungen, selbst in Lockdown-Phasen voll leistungsfähig zu bleiben
und unsere Kunden verlässlich zu beliefern.
Die Umsatzerlöse der ersten neun Monaten 2020 beliefen sich auf 392,8 Mio. Euro.
Der Rückgang von 32,6% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres (582,6 Mio. Euro)
resultierte aus den Reduktionen der Bauraten bei allen für FACC wesentlichen
Flugzeugprogrammen. Alle FACC Divisionen (Aerostructures, Cabin Interiors und
Engines & Nacelles) waren betroffen und verzeichneten spürbare Rückgänge. In
Anbetracht der generellen Situation lagen die Kundenabrufe in den Monaten Juli
und August um bis zu 50% unter den Abrufen des Vorjahres. Im September stellte
sich eine deutliche Trendwende ein, die Nachfrage lag im Monat September um rund
30% über dem Niveau der beiden Vormonate.
Das berichtete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug in den ersten neun
Monaten 2020 -57,5 Mio. EUR (Vergleichsperiode 2019: 9,7 Mio. EUR). Das EBIT der
ersten neun Monate 2020 enthält, wie bereits berichtet, Einmaleffekte aufgrund
von Wertminderungen und Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit der COVID-19-
Krise und den damit verbundenen Auswirkungen auf das mittelfristige Marktumfeld
sowie die Dotierung einer Rückstellung für Sozialplankosten. In Summe ist das
Ergebnis der ersten neun Monate mit Sondereffekten in Höhe von 48,5 Mio. EUR
belastet
Das operative Ergebnis - bereinigt um Sondereffekte - betrug -9,0 Mio. EUR und
war wesentlich von der reduzierten Auslastung der Werke seit Beginn des zweiten
Quartals 2020 nach Ausbruch der der COVID-19-Pandemie beeinflusst.
Die Erholung der globalen Märkte wird voraussichtlich langsam voranschreiten,
das Erreichen des Vor-Corona-Niveaus kann aus heutiger Sicht bis zum Jahr 2024
dauern. Als Reaktion auf die neuen Markteinschätzungen gab FACC Mitte September
bekannt, dass eine Anpassung der Kapazitäten unausweichlich sei und als Folge
der Konzern im vierten Quartal den Personalstand um 650 Mitarbeiter reduzieren
werde. Für die betroffenen Mitarbeiter wurde ein Sozialplan vereinbart. Zudem
beendete FACC mit Ende September die Kurzarbeit in nahezu allen Bereichen des
Konzerns.

Ausblick wird auf Basis des umfangreichen Maßnahmenpaketes bestätigt

Die weltweite Corona-Krise wird die Gesellschaft und die Märkte noch länger
beschäftigen. FACC beobachtet und analysiert die Entwicklungen genau und setzt
zielgerichtet strategische und operative Maßnahmen, um sich den neuen
Anforderungen schnell und entschlossen anzupassen. So werden die Fixkosten mit
einem konzernweiten Optimierungsprogramm reduziert, die vertikale Integration im
Bereich der Metallbearbeitung zum Zweck der Materialkostensenkung weiterhin
forciert und der geplante Neubau des FACC Standortes in Kroatien in Ausführung
und Größe angepasst bzw. zeitverzögert realisiert. Das Insourcing von bisher
ausgelagerten Bauteilen läuft planmäßig und wird ab Anfang 2021 die Auslastung
der Werke erhöhen. "Mit den getroffenen Maßnahmen sichern wir langfristig rund
100 hochqualifizierte Arbeitsplätze am Standort ab und verhindern dadurch den
Verlust von wertvollem Mitarbeiter-Knowhow. Aus heutiger Sicht planen wir trotz
einer noch immer hohen Dynamik der Märkte einen Jahresumsatz zwischen 500 und
520 Mio. Euro. Ergebnisseitig gehen wir unverändert von einem EBIT in einer
Bandbreite von -55 bis -65 Mio. Euro aus", sagt Robert Machtlinger.

Konsequente Zukunftsorientierung im FACC Fokus

FACC investiert auch in einem völlig neuen Marktumfeld konsequent in die
Zukunft. "Forschung und Entwicklung, Innovation und Zuverlässigkeit sind
zentrale Element unserer Vergangenheit und unserer Zukunft", betont Machtlinger.
"Besonderes Augenmerk richten wir einerseits auf die Themen Effizienz und
Nachhaltigkeit - dies sowohl in den FACC Werken als auch bei unseren
Leichtbausystemen, die effizienteres und CO2 sparendes Fliegen ermöglichen.
Zudem wollen wir mit innovativen Lösungen den neuen Bereich Urban Air Mobility
vorantreiben bzw. im Raumfahrtumfeld weiter vordringen."
Gleichzeitig werden mit neuen Produkten Geschäftsfelder und Märkte gestärkt und
weiter ausgebaut. Beispiele dafür sind die Erstauslieferung des A320 Airspace
Eingangsbereichs oder die Präsentation des von FACC entwickelten LAV4ALL
barrierefreien Toilettensystems im Aftermarket Services Bereich.
Speziell im Aftermarket Services Bereich sieht FACC großes Potential: Die
umfassenden Leistungen und Services werden von Airlines, MRO-Stationen oder OEMs
weltweit stark nachgefragt. FACC baut dieses Geschäftsfeld weiter aus, denn nach
der heuer erteilten chinesischen Zulassung als Wartungsbetrieb wurde an FACC
auch die internationale EN9110 Zertifizierung vergeben. In Österreich ist FACC
damit der einzige Zertifikatträger, weltweit sind es nur etwa 800 Unternehmen.
"Als Anbieter von Luftfahrtprodukten und -Dienstleistungen sind für uns
Qualitätsstandards und Zertifizierungen wichtig. Erst kürzlich erhaltene
Auszeichnungen für unsere Qualitätsarbeit durch Airbus und Bombardier
bestätigen, dass wir hier richtig unterwegs sind", so Machtlinger. FACC wurde
schon wie die beiden Jahren zuvor im Rahmen des Supplier Quality Improvement
Plan Programms (SQUIP) von Airbus für ihre hohe Lieferperformance ausgezeichnet.
Auch das Diamond Supplier Zertifikat von Bombardier zeugt von höchster
Leistungsfähigkeit von FACC in den Bereichen Qualität und Liefertreue.

Über FACC
FACC ist ein weltweit führendes Aerospace-Unternehmen in Design, Entwicklung und
Fertigung von Luftfahrttechnologien und fortschrittlichen Leichtbausystemen für
Luftfahrzeuge. Als Technologiepartner aller großen Hersteller arbeitet FACC
gemeinsam mit ihren Kunden an Lösungen für die Mobilität der Zukunft. Weltweit
startet jede Sekunde ein Luftfahrzeug mit FACC-Technologie an Bord. Im
Rumpfgeschäftsjahr 2019 erzielte FACC einen Jahresumsatz von über 665 Mio. Euro.
Weltweit werden rund 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 38 Nationen an
13 internationalen Standorten beschäftigt. Das Unternehmen notiert an der Wiener
Börse und ist Teil der Fortune-500 Gruppe AVIC, die Zugang zu den größten
Wachstumsmärkten der Branche bietet. Für weitere Informationen besuchen Sie
bitte facc.com.



Rückfragehinweis:
Investor Relations:
Manuel Taverne
Director Investor Relations
Mobil: 0664/801192819
E-Mail: m.taverne@facc.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
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Anhänge zur Meldung:
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http://resources.euroadhoc.com/documents/3124/5/10614145/0/FACC_Q3_2020_EN_REPORT.pdf
http://resources.euroadhoc.com/documents/3124/5/10614145/0/FACC_Q3_2020_DE_REPORT.pdf Emittent: FACC AG
Fischerstraße 9
A-4910 Ried im Innkreis
Telefon: +43/59/616-0
FAX: +43/59/616-81000
Email: office@facc.com
WWW: www.facc.com
ISIN: AT00000FACC2
Indizes:
Börsen: Wien
Sprache: Deutsch




Original-Content von: FACC AG, übermittelt durch news aktuell

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