Ansaar baut Krankenhaus auf Jamaika

Abdurahman Kayser, Gründer und Leiter von Ansaar International e.V. (links) und Errol Harvey, Gründer und Leiter des Center of Jamaican Culture and Development vereinbaren den Bau des Krankenhauses in Saint Catherine, Jamaika /

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Düsseldorf/Saint Catherine (Jamaika) (ots) -

- Jamaika ist das 50. Land in dem Ansaar International e.V. aktiv wird
- Beliebtes Urlaubsland leidet unter schlechter Gesundheitsversorgung und einer der höchsten Kriminalitätsraten weltweit
- "Wo immer Menschen in Krisen- und Kriegsgebieten Hilfe brauchen, wollen wir helfen und ein Zeichen für Menschlichkeit setzen", sagt Abdurahman Kayser, Gründer von Ansaar Ansaar International e.V., einer der weltweit größten Hilfsorganisationen in Kriegs- und Krisengebieten aus Düsseldorf, wird ein Krankenhaus im Landkreis Saint Catherine im Südosten Jamaikas bauen. Jamaika ist damit das fünfzigste Land, in dem Ansaar Hilfe leistet. Das Krankenhaus wird zusammen mit dem "Center of Jamaican Culture and Development" (CJCD) im Ort Cheesefield gebaut und soll Ende 2023 fertiggestellt werden. Danach sollen sich fünf Ärzte, rund 30 Krankenschwestern und Pflegepersonal um täglich bis zu 500 Kranke kümmern. Für die stationäre Behandlung werden bis zu 50 Betten zur Verfügung stehen. Der Bau des Krankenhauses kostet umgerechnet etwa 300.000 Euro und wird von Ansaar geleitet. Das Projekt wird ausschließlich mit Spendengeldern von Ansaar finanziert.

"Wo immer Menschen in Krisen- und Kriegsgebieten Hilfe brauchen, möchten wir helfen und ein Zeichen für Menschlichkeit setzen. Jamaika ist bei uns in Deutschland den meisten nur als Mutterland der Reggae-Musik und als beliebtes Urlaubsland für Individualtouristen bekannt. Die Bevölkerung leidet aber gleichzeitig unter einer katastrophalen Gesundheitsversorgung und einer der höchsten Kriminalitätsraten weltweit. Der Dank gilt daher vor allen Dingen unseren Unterstützern und Spendern, die dieses Krankenhaus möglich machen", sagt Abdurahman Kayser, Gründer und Leiter von Ansaar International.

Katastrophale Gesundheitsversorgung der Bevölkerung

In ganz Jamaika gibt es aktuell nur rund fünf Krankenhäuser und medizinische Versorgungszentren für eine Gesamtbevölkerung von rund 2,9 Millionen Menschen. Die schlechte Infrastruktur und nicht geteerte Straßen machen die Wege zu ärztlicher Hilfe schwierig, lang und oft auch gefährlich. Das bisher einzige Krankenhaus im Landkreis Saint Catherine hat lediglich zwei Krankenwagen und ist jeden Tag vollkommen überlastet.

"Das neue Krankenhaus wird es vielen Menschen und vor allen Dingen den Armen hier bei uns leichter machen, ärztliche Versorgung zu bekommen. Ansaar hat viel Erfahrung mit dem Bau von Krankenhäusern. Darum bin ich und sind die Menschen aus Saint Catherine Ansaar sehr dankbar für die Finanzierung und den Bau des Krankenhauses in Cheesefield", sagt Errol Harvey, Gründer und Leiter des CJCD.

Einer der höchsten Kriminalitätsraten weltweit

Neben der schlechten Gesundheitsversorgung leidet die Bevölkerung der ehemaligen britischen Kolonie unter einer der höchsten Kriminalitätsraten der Welt (Platz 2 bei Tötungsdelikten 2013-2018). Aufgrund der schlechten Lebensbedingungen und Armut haben sich in vielen Städten kriminelle Banden gebildet. Drogenhandel, Schutzgelderpressungen, Überfälle und Mord sind an der Tagesordnung in jamaikanischen Städten. Obwohl Jamaika zu den wohlhabenderen Ländern der Karibik gehört, lebt jeder fünfte Einwohner unterhalb der Armutsgrenze.

Knapp zwei Drittel der Einwohner Jamaikas gehören einer protestantischen Kirche an. Muslime bilden eine Minderheit auf Jamaika.

Über Ansaar International e.V.

Ansaar International e.V. wurde 2012 in Düsseldorf gegründet und ist eine muslimisch geprägte Hilfsorganisation, die insbesondere Menschen in Kriegs- und Krisengebieten - unabhängig von ihrem Glauben - humanitär unterstützt. Von Ansaar durchgeführte Maßnahmen sind die Finanzierung und Realisierung von Krankenhäusern, Waisenhäusern, Witwenheimen, Brunnen, Schulen und Moscheen. Ansaar International besteht aus rund 800 Mitgliedern in Deutschland und rund 2.500 Mitgliedern im Ausland, die zumeist ehrenamtlich Projekte planen und durchführen.

www.ansaar.de (http://www.ansaar.de)

Link zum Center of Jamaican Culture and Development

https://www.centerofjamaicanculture.de/Center_of_Jamaican_Culture/mainpage.php

Pressekontakt:



Ansaar International e.V.
T: +49 211 830 232 18
presse@ansaar.de


Original-Content von: Ansaar International e.V., übermittelt durch news aktuell

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