Asklepios fordert digitale Wartelisten für Impfstoffreste

Hamburg (ots) -

- Reste aus Impfampullen können als Zusatzdosen genutzt werden
- E-Health-Anbieter samedi hat spezielle Software entwickelt, um Restkapazitäten kurzfristig an Impfwillige zu vergeben
- Modellprojekt in Potsdam mit großer Erfolgsquote

Hamburg (ots) - Die Software des E-Health-Anbieter samedi könnte den Impferfolg in Deutschland erheblich beschleunigen. "Es ist ein Skandal, dass bundesweit immer noch Impfstoffreste weggeworfen werden, anstatt sie kurzfristig an Impfwillige zu verimpfen", sagt Kai Hankeln, Chief Executive Officer (CEO) der Asklepios Kliniken Gruppe. Allein in Hamburg sind nach Medienberichten seit Jahresbeginn zehntausende Impfdosen im Müll gelandet. "Eine digitale Warteliste, wie sie vom Terminvergabe-Spezialisten und E-Health-Anbieter samedi entwickelt wurde, wird bereits mit großem Erfolg eingesetzt, zum Beispiel in Potsdam (https://www.samedi.de/downloads/presse/2021-03-25_samedi_PM-ImpfwartelistePotsdam.pdf), wo bereits tausende Dosen erfolgreich vermittelt wurden. Warum nutzen nicht mehr Impfzentren diese Möglichkeit, um die Reste aus den Ampullen zu nutzen, anstatt sie hilflos wegzuwerfen?", so Hankeln. Die Lösung ist denkbar einfach: Impfwillige tragen sich über die leicht zugängliche Terminvergabesoftware in eine Warteliste ein, und das Impfzentrum kann dann die Impfwilligen kurzfristig per Anruf, E-Mail oder SMS informieren, falls am Ende des Tages absehbar noch Impfreste zur Verfügung stehen. Wer innerhalb von 30 Minuten vor Ort ist, erhält eine Impfung, wobei die Berechtigung datenschutzkonform geprüft wird. "Das funktioniert in Potsdam hervorragend, dort gibt es praktisch keine Impfreste, die weggeworfen werden, und warum sollte das nicht bundesweit funktionieren?", so der Vorstandsvorsitzende der Asklepios Kliniken Gruppe.

Zum Hintergrund: Bundesweit herrscht aktuell ein Regelwirrwarr, wie damit umgegangen werden soll, dass sich bei fast allen Impfstoff-Großampullen noch eine Zusatzdosis für eine weitere Impfung entnehmen lässt. Denn die ist von der Zulassung nicht abgedeckt. Aber rein praktisch lassen sich nach Angaben von Apothekern und Ärzten aus den Multidosis-Durchstechflaschen von BionTech, Moderna oder AstraZeneca mehr als die offiziell vorgesehenen Dosen entnehmen. "Dann könnten täglich viele Tausend Menschen zusätzlich geimpft werden, wir könnten die Pandemie schneller in den Griff kriegen", sagt Asklepios CEO Kai Hankeln.

Der Berliner E-Health-Anbieter samedi hat über seine Terminvergabe-Software im Rahmen der Pandemiebekämpfung bundesweit bereits eine Dreiviertelmillion Impftermine koordiniert. Neben dem Saarland und dem Impfzentrum in Potsdam nutzen auch Gesundheitseinrichtungen in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt die E-Health-Software samedi, um die besonderen Anforderungen der Planung und Vereinbarung der Impftermine zu bewältigen. In Potsdam läuft seit einigen Wochen zusätzlich ein Projekt, um über eine digitale Warteliste Impfreste an Impfwillige zu vermitteln. Hier der Link zur Pressemitteilung (https://www.samedi.de/downloads/presse/2021-03-25_samedi_PM-ImpfwartelistePotsdam.pdf). Auch bei kurzfristig abgesagten Impfterminen können mithilfe der samedi-Software und der digitalen Warteliste zusätzliche Impfungen vergeben werden.

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Asklepios wurde im Jahr 1985 gegründet und ist heute mit über 160 Gesundheitseinrichtungen einer der größten privaten Klinikbetreiber in Deutschland. 49.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behandeln jährlich mehr als zwei Millionen Patientinnen und Patienten. In Hamburg betreibt Asklepios den größten privaten Krankenhauscluster Europas. Seit 2011 gehören die MediClin AG und seit 2020 die Rhön Klinikum AG mehrheitlich zur Asklepios Gruppe. Neben Universitäts-Kliniken, Maximalversorgern, spezialisierten Fach- und Rehabilitationskliniken betreibt Asklepios Medizinische Versorgungszentren (MVZ), Software- und E-Health-Unternehmen. Zudem engagiert sich das Familienunternehmen als Digital HealthyNear führend bei der Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems.

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