PIRATEN gedenken allen verstorbenen Substanzgebraucher

innen

Berlin (ots) - Am 21. Juli 2021 gedenken mehr als 150 Organisationen, Initiativen und Hinterbliebene den verstorbenen Menschen, die im Kontext illegalisierter Substanzen gestorben sind [1].

Angelika Saidi, Themenbeauftragte für Drogen- und Suchtpolitik der Piratenpartei Deutschland:

"Seit 2010 hat sich die Zahl der Verstorbenen durch illegalisierte Substanzen stetig erhöht. Die Kriminalisierung von Substanzgebraucher:innen macht es Abhängigen schwer, sich Hilfe zu suchen. Außerdem werden diese häufig diskriminiert und durch den Staat verfolgt. Das muss endlich aufhören!"

Im Jahr 2020 waren das bundesweit 1581 Menschen, fast 200 Menschen mehr als im Jahr zuvor [2].

Wir gedenken auch Andre B., der am 25. Juli vor sieben Jahren wegen angeblichen Handelns mit Cannabis hinterrücks durch einen Polizisten erschossen wurde [3].

"Wir sind überzeugt: Durch eine an der Würde des Menschen orientierte, akzeptierende und regulierende Drogenpolitik, die auf Stigmatisierung und Repression verzichtet, wären viele Todesfälle vermeidbar",

merkt Andreas Grätsch, Koordinator der AG Drogenpolitik der Piratenpartei, an.

"Um Risiken eines Substanzkonsums zu mindern, das Überleben von Menschen zu sichern und ihre Lebenssituation zu verbessern, fordern wir die umgehende Entkriminalisierung von Substanzgebraucher:innen illegalisierter Substanzen! Im Weiteren eine flächendeckende Einführung von entsprechenden Konsumräumen, Drug-Checking-Angebote und Stärkung der Substitutionstherapie."

ergänzt A. Saidi.

Wir gedenken auch der jährlich über 100.000 Toten, die durch alkohol- und tabakbedingte Krankheiten verstorben sind. Auch hier muss ein Umdenken stattfinden, um Menschenleben zu retten [4].

Quellen:

[1] www.gedenktag21juli.de/

[2] https://ots.de/dYHgtr

[3] https://ots.de/vDjlsM

[4] https://ots.de/zljktf , https://ots.de/VWu2mI

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