Unternehmer setzen trotz unterbrochener Lieferketten auf Expansion

Düsseldorf (ots) -

Die Stimmung global tätiger Unternehmen bleibt trotz der anhaltenden Bedrohung durch das Wiederaufleben von Covid-19 gut. Zudem setzen sie trotz unterbrochener Lieferketten auf die Expansion in neue Märkte. Das ist das Ergebnis der jüngsten Navigator Survey der HSBC-Gruppe unter 7.350 Entscheidungsträgern aus 14 globalen Märkten. Demnach rechnen 90 % der Befragten in den kommenden zwölf Monaten mit einem Anstieg ihres Gesamtumsatzes.

Die Mehrheit (87 %) der Unternehmer betrachtet die Expansion in neue Märkte im kommenden Jahr als einen Wachstumsmotor, während fast die Hälfte (46 %) glaubt, dass diese einen "starken Einfluss" auf das Wachstum haben werde. Umgekehrt setzt nur ein Viertel der Unternehmen seit dem Ausbruch von Covid-19 verstärkt auf den jeweiligen Heimatmarkt - trotz Lockdowns und der aktuellen Herausforderungen im grenzüberschreitenden Handel.

"Die Ergebnisse zeigen, dass die globalen Unternehmen wieder im Wachstumsmodus sind - die Führungskräfte blicken optimistisch in das kommende Jahr, und die Mehrheit strebt ein hohes Wachstum an, das über das Niveau vor der Pandemie hinausgeht", sagt Michael Schleef, Bereichsvorstand für das Commercial Banking bei der HSBC Deutschland.

Um ihre Ziele zu erreichen, müssten Unternehmen weiterhin kurzfristige Herausforderungen meistern, so Schleef. "Die Lieferkettenunterbrechung wird weiterhin Druck auf die Kosten und den Warenfluss ausüben. Gleichzeitig belasten die Bedrohung durch weitere Covid-19-Ausbrüche und eine höhere Inflation." Es sei zwar ermutigend, dass die Unternehmen mehr Vertrauen in ihre Resilienz haben. Dennoch sei es unerlässlich, dass sie weiterhin innovativ sind und ihre Ressourcen in die richtigen Bereiche investieren. "Dazu gehören Nachhaltigkeit, eine qualifizierte und motivierte Belegschaft sowie Technologie."

Lieferkettenprobleme stellen kurzfristig eine Herausforderung dar

Trotz positiverer Aussichten stellen Lieferkettenstörungen eine Herausforderung dar. Sieben von zehn Unternehmen (70 %) erwarten in den kommenden zwölf Monaten Lieferkettenstörungen. Dabei rechnen die Unternehmen mit einem durchschnittlichen Umsatzrückgang von einem Fünftel (22 %), verursacht durch Lieferkettenprobleme.

Wirtschaftslenker zeigen sich in der Umfrage zuversichtlich, dass es sich hierbei um eine kurzfristige Herausforderung handelt: Nur ein Viertel (23 %) sieht darin eine ernsthafte Bedrohung für das Unternehmenswachstum in den kommenden zwölf Monaten. Im Vergleich dazu wird das Wiederaufleben von Covid-19 als größere Bedrohung für die Wachstumspläne der Unternehmen angesehen (40 % der Befragten), ebenso wie die steigende Inflation (34 %).

Die Umfrageergebnisse im Detail:

Optimistischer Ausblick: Zwei Drittel (66 %) der befragten Unternehmen sind hinsichtlich ihres Wachstums in den kommenden zwölf Monaten optimistisch. Die Mehrheit (90 %) erwartet, dass der Gesamtumsatz im nächsten Jahr steigen wird. Nur 8 % der Unternehmen gaben an, dass sie ihre künftigen Wachstumsaussichten pessimistischer einschätzen als vor zwölf Monaten.

Hohe Umsatzerwartungen: Mehr als die Hälfte (56 %) der Unternehmen erwartet ein Umsatzwachstum von mehr als 10 %. Im Durchschnitt sagen die Unternehmensleiter sogar ein Umsatzwachstum von 19 % in den nächsten zwölf Monaten voraus.

Internationales Wachstum als Schlüssel für führende Unternehmen: Diejenigen, die in den kommenden zwölf Monaten ein Umsatzwachstum von 30 % oder mehr erwarten (31 % der Unternehmen), nennen "Expansion in neue Märkte" als wichtigstes Instrument, um dieses Wachstum zu erreichen. Am zuversichtlichsten sind die Unternehmen in Mexiko, Ägypten und Indien, wo ein durchschnittliches Umsatzwachstum von jeweils 25 % erwartet wird.

Ausrichtung auf Nachhaltigkeitsziele: Ein Drittel (32 %) richtet sein Unternehmen stärker auf Nachhaltigkeit aus oder setzt sich Nachhaltigkeitsziele, um sich gegen künftige Herausforderungen und Schocks zu schützen.

Investitionen in Nachhaltigkeit: Im Durchschnitt planen die Unternehmen, in den nächsten zwölf Monaten über 7 % ihres Betriebsgewinns in die Verbesserung der Nachhaltigkeit ihrer Tätigkeit zu investieren. Mehr als zwei von fünf (43 %) Unternehmen erwarten, dass sich der Fokus auf Nachhaltigkeit auf ihr Geschäftswachstum auswirken wird.

Anstieg der Einnahmen: Die Mehrheit (81 %) der Befragten rechnet mit einem Anstieg der Einnahmen infolge ihrer Investitionen in ihre Nachhaltigkeit, wobei ein durchschnittlicher Anstieg der Einnahmen von 11 % erwartet wird.

Pressekontakt:



Grit Beecken
+49-211-910-1491
grit.beecken@hsbc.de


Original-Content von: HSBC Deutschland, übermittelt durch news aktuell

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