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Apotheker wollen Pharmaziestudium modernisieren

Berlin (ots) -

Die Ausbildung der Apothekerinnen und Apotheker soll modernisiert werden. Das beschloss heute die Mitgliederversammlung der Bundesapothekerkammer (BAK). "Die aktuell gültige Approbationsordnung stammt aus dem Jahr 2001 - eine Anpassung ist aufgrund der enormen wissenschaftlichen Fortschritte, insbesondere bei der Entwicklung neuer Arzneimittel, aber auch der modernen Arzneimitteltherapie, dringend nötig", sagt BAK-Präsident Thomas Benkert. "Das Pharmaziestudium muss angesichts dieses großen Wissenszuwachses um zwei Semester auf insgesamt zehn Semesterverlängert werden. Dabei darf allerdings weder die Zahl der Studienplätze verringert noch die Betreuung der Studierenden schlechter werden. Vor allem die Fächer Klinische Pharmazie und Pharmakologie müssen intensiviert werden. Zum verlängerten Studium gehören auch neue Lehrinhalte, etwa zu computergestützten Verfahren in der Wirkstoffforschung oder neuartigen Therapien, sowie interprofessionelle Lehrveranstaltungen mit Medizinstudierenden. Ergänzend zum Studium sollen Pharmaziestudierende in Zukunft eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit anfertigen. Wichtig ist uns, dass der Studiengang bundesweit einheitlich bleibt und mit einem Staatsexamen endet."

Benkert weiter: "Die Apothekerschaft spricht in dieser Sache mit großer Geschlossenheit. Wir haben in einem breit angelegten Prozess Vorschläge zur Novellierung der Approbationsordnung entwickelt, mit denen wir nun an das Bundesgesundheitsministerium herantreten werden." Über die Vorschläge einigten sich Vertreterinnen und Vertreter folgender Organisationen:


- Bundesapothekerkammer
- Verband der Professoren an Pharmazeutischen Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland e. V. - Konferenz der Fachbereiche Pharmazie (KFPharm)
- Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft e. V. (DPhG)
- Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e. V. (BPhD)
- Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker e. V. (ADKA)
- Fachgruppe WIV-Apotheker - Apotheker in Wissenschaft, Industrie und Verwaltung e. V. (WIV Apotheker)
- Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP)
- Sanitätsdienst/Leitender Apotheker der Bundeswehr
- ADEXA - die Apothekengewerkschaft

Weitere Informationen unter www.abda.de

Pressekontakt:



Dr. Reiner Kern, Pressesprecher, Tel. 030 40004-132, presse@abda.de

Dr. Ursula Sellerberg, Stellv. Pressesprecherin, Tel. 030 40004-134, u.sellerberg@abda.de


Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände, übermittelt durch news aktuell

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