BDI zum britischen Binnenmarktgesetz

"Regierung verliert massiv Glaubwürdigkeit"

10.09.2020
Berlin (ots) - Anlässlich der Vorlage des britischen Binnenmarktgesetzes sagt BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang: "Britische Regierung verliert massiv Glaubwürdigkeit"

"Mit ihrem derzeitigen Kurs verliert die britische Regierung massiv Glaubwürdigkeit in den Post-Brexit-Verhandlungen. Es führt kein Weg daran vorbei, dass das Vereinigte Königreich seine Verpflichtungen aus dem Austrittsabkommen erfüllt. Für das Zustandekommen eines Freihandelsabkommens mit der EU ist Vertragstreue beim völkerrechtlichen Austrittsabkommen unabdingbar.

Ein Handelsabkommen darf es nur mit einem funktionierenden Grenzregime auf der irischen Insel geben. Der EU-Binnenmarkt ist der Heimatmarkt unserer Unternehmen und muss auch nach dem Vollzug des Brexits funktionieren. Es ist schwer nachvollziehbar, dass die Vorbereitungen für eine Zollinfrastruktur auf britischer Seite keine vier Monate vor Ende der Übergangsfrist weit von einer Fertigstellung entfernt sind.

In den Wettbewerbsregeln darf es keine Abstriche bei der Fairness geben. Gerade mit Blick auf die Wankelmütigkeit der britischen Regierung braucht es ein Abkommen mit wasserdichten Bestimmungen."

Pressekontakt:



BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin
Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
Email: Presse-Team@bdi.eu
Internet: http://www.bdi.eu


Original-Content von: BDI Bundesverband der Deutschen Industrie, übermittelt durch news aktuell

Artikel teilen



Ihre Firma
eintragen
  • Ihre kostenlose Web-Visitenkarte
  • in fünf Minuten angelegt
  • noch besser gefunden werden
  • einfach neue Kunden gewinnen
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Information
OK