So finden Bauunternehmen 2024 neue Fachkräfte - Experte verrät die vielversprechendsten Trends

18.12.2023
Frankfurt am Main (ots) -

Der Baubranche mangelt es zunehmend an Fachkräften. Infolgedessen ist die termingerechte Fertigstellung von Projekten in vielen Betrieben zur Zitterpartie geworden. Um für qualifiziertes Personal infrage zu kommen, müssen Unternehmen zunehmend attraktive Anreize bieten - und sich vor allem von den Angeboten der Konkurrenz abheben.

Für die Personalgewinnung 2024 zeichnen sich bereits jetzt einige vielversprechende Trends ab. Wichtige Schlagworte dafür lauten unter anderem Flexibilität, Abwechslung und Digitalisierung. Was es damit genau auf sich hat, verrät der folgende Artikel.

Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle

Die Baubranche ist von jeher besonders stark mit ihren jeweiligen Arbeitsorten, normalerweise Baustellen, verbunden. Dementsprechend sind moderne Arbeitsmodelle, die vor allem Flexibilität bezüglich Arbeitsplatz und Arbeitszeit ermöglichen, für die meisten Unternehmen der Branche kein Thema. Gerade hier befinden sich jedoch Potenziale, um sich von der Konkurrenz abzuheben und neues Fachpersonal zu rekrutieren. Schließlich ist es auch vielen Mitarbeitern im Baugewerbe ein Bedürfnis, möglichst frei über ihre Arbeitsumgebung zu entscheiden.

Eine Möglichkeit, um dies umzusetzen, ist die Kombination aus Planungs- und Management-Aufgaben von einem beliebigen Standort mit Präsenztätigkeiten vor Ort auf der Baustelle. Damit ein solches Modell erfolgreich sein kann, sind jedoch auch entsprechende digitale Tools und Software-Lösungen notwendig, damit die Fachkraft trotz ihrer physischen Abwesenheit dennoch über aktuelle Vorgänge am Bau informiert bleibt. Eine andere Möglichkeit könnte die Anpassung von Arbeitsschichten an die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter sein. Diese Maßnahme benötigt eine fortschrittliche Planung der Ressourcen, um sowohl den betrieblichen als auch den personellen Anforderungen gerecht zu werden.

Förderung projektbasierten Arbeitens

Eine weitere Möglichkeit, um Fachkräften ein interessantes Arbeitsumfeld zu bieten und sich dadurch bei der Personalsuche von konkurrierenden Betrieben abzuheben, ist die Einführung von projektbasierten Arbeitsmodellen. Für die Mitarbeiter ergeben sich dadurch abwechslungsreiche und vielfältige Tätigkeiten. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, sich auf individuelle Aufgaben nach eigener Interessenlage zu spezialisieren. Je nach Projekt kann sogar Raum für Kreativität und Eigeninitiative geschaffen werden. Das erhöht langfristig die Zufriedenheit der Mitarbeiter, die eine hohe berufliche Selbstwirksamkeit erfahren. Neben der starken Personalbindung - zufriedene Mitarbeiter suchen schließlich nicht nach einem anderen Arbeitsplatz - profitieren Unternehmen durch projektbasiertes Arbeiten auch von gesünderen Arbeitnehmern. Das Durchbrechen von Routinen und die Reduzierung von monotonen Aufgaben können nämlich nachweislich das Burnout-Risiko reduzieren.

Vorantreiben der Digitalisierung

Digitalisierung ist in aller Munde. Für sämtliche Branchen halten digitale Technologien Chancen für eine Optimierung der Arbeitsabläufe bereit. Das gilt auch für Bauunternehmen. Betriebe, die jetzt verstärkt auf digitale Tools umstellen, sorgen nicht nur dafür, dass das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleibt, sie schaffen darüber hinaus auch interessante Anreize für technikaffine Fachkräfte. Möglichkeiten gibt es dabei zahlreiche: Von KI-gestützten Berechnungstechniken über Building Information Modeling (BIM) bei der Planung bis hin zu Robotik bei der Umsetzung findet sich im Baugewerbe viel Potenzial für digitalen Fortschritt. Schulungen und Ausbildungen in den entsprechenden Anwendungen tragen außerdem dazu bei, dass das bereits vorhandene Personal besser qualifiziert ist. Langfristig ergibt sich daraus ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz, der zu höheren Umsätzen führt.

Die Bedürfnisse der Generation Z verstehen

Wie in vielen anderen Branchen, müssen auch Bauunternehmen jetzt damit beginnen, junge Talente zu rekrutieren. Die Generation Z bringt allerdings spezifische Anforderungen und Werte mit, die berücksichtigt werden sollten. So legen sie nicht nur großen Wert auf Technologie oder flexible Arbeitsmodelle, sondern auch auf Nachhaltigkeit. Letzteres betrifft Nachhaltigkeit im ökologischen Sinne, aber auch innerhalb des Unternehmens, beispielsweise in Form von Benefits. Um diese Bedürfnisse zu erfüllen, müssen Bauunternehmen ihre Arbeitskultur und -umgebung entsprechend anpassen. Wichtig ist darüber hinaus, im Sinne des Employer Brandings aktiv darauf hinzuweisen, dass man ein attraktiver Arbeitgeber ist. Denn die beste Unternehmensphilosophie bringt nichts, wenn niemand sie kennt. Über Kanäle in den sozialen Medien können gezielt Employer-Branding-Kampagnen ausgespielt werden, um eine starke Präsenz aufzubauen.

Um den Fachkräftemangel zu bewältigen, bietet es sich nicht zuletzt an, Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen einzugehen oder gezielte Ausbildungsprogramme einzuführen. Diese Maßnahmen können nicht nur dazu beitragen, junge Talente direkt aus der Ausbildung zu rekrutieren, sondern ermöglichen es auch, die Fachkräfte mit den spezifischen Fähigkeiten und Kenntnissen auszustatten, die in der modernen Baubranche benötigt werden. Solche Initiativen fördern somit die langfristige Entwicklung von Fachkräften und tragen dazu bei, die Attraktivität der Branche für die Generation Z zu steigern.

Über Marvin Ronn:

Marvin Ronn ist Personalberatungsexperte für die Baubranche und unterstützt mit der TOPEOPLE GROUP namhafte Bauunternehmen bei der Suche nach qualifizierten Fach- und Führungskräften. Mit der Direktsuche erzielt er die besten Resultate und identifiziert geeignete Kandidaten, um sie direkt anzusprechen und zu überzeugen. Zahlreiche große Unternehmen wie Strabag, Züblin, Drees & Sommer, Goldbeck und Vinci setzen auf das Team um Marvin Ronn. Die TOPEOPLE GROUP begleitet auch Kandidaten durch den gesamten Bewerbungsprozess, vom ersten Kennenlerngespräch bis hin zur Vertragsverhandlung und sucht auf Wunsch nach geeigneten Unternehmen für Fach- und Führungskräfte aus der Baubranche. Mehr Informationen dazu unter: https://www.topeople.de

Pressekontakt:



TOPEOPLE GROUP GmbH
https://www.topeople.de/
E-Mail: info@topeople.de

Pressekontakt:


Ruben Schäfer
E-Mail: redaktion@dcfverlag.de


Original-Content von: TOPEOPLE GROUP GmbH, übermittelt durch news aktuell

Artikel teilen