Krieg in der Ukraine

Plan International erhält zehn Millionen Euro vom Bund für Unterstützung von Kindern / Wiederaufbau von Schulen und Kitas und kinderfreundliche Ausstattung von Bunkern

Hamburg (ots) -

Das Auswärtiges Amt und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzieren Kinderschutzprojekte von Plan International Deutschland in der Ukraine. Insgesamt fließen fast zehn Millionen Euro in den Wiederaufbau von Schulen und Kitas. Zudem werden Bunker kinderfreundlich ausgestattet sowie psychosoziale Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, Erziehungshilfen für Eltern sowie Bargeld-Unterstützung für Binnenvertriebene finanziert.

"Neben den unmittelbaren Folgen der Angriffe wie etwa Zerstörung und Vertreibung leidet die Bevölkerung in der Ukraine unter den sekundären Auswirkungen des Krieges", sagt Kathrin Hartkopf, Sprecherin der Geschäftsführung von Plan International Deutschland. "Insbesondere die Kinder benötigen psychosoziale Unterstützung, um Erlebtes verarbeiten zu können." Das Kriegsgeschehen bedeutet für deren Eltern eine permanentente Stressbelastung. "Sie brauchen Unterstützung, damit Familien nicht auseinanderbrechen", so Hartkopf weiter.

Die Flucht in Bunker in Folge der immer wiederkehrenden Luftangriffe gehören zum Alltag in der Ukraine. Damit Kinder die Zeit in den Bunkern zumindest erträglicher gemacht werden kann, werden die Bauten speziell auf die Bedürfnisse von Kindern zusammen mit ihnen ausgestattet.

Das BMZ stellt dafür 7,6 Millionen Euro zur Verfügung, das Auswärtige Amt drei Millionen Euro, und Plan International Deutschland beteiligt sich mit 300.000 Euro. Mehr als 52.000 Menschen sollen von den jeweils auf zwei bis drei Jahre angelegten Projekten profitieren. Plan International arbeitet dafür mit den ukrainischen Hilfsorganisationen International Charitable Fund Ruki Druziv, Slavic Heart, Voices of Children und Charitable Fund Pomogaem zusammen.

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