Umweltministerinnen und -minister verkennen den Wert innovativer, biobasierter und kompostierbarer Kunststoffe für Verpackungslösungen

Brüssel (ots) -

European Bioplastics reagiert auf die vom Umweltministerrat angenommene, allgemeine Ausrichtung in Bezug auf den Vorschlag für eine Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle.

European Bioplastics (EUBP) bedauert den Standpunkt, den die Umweltministerinnen und -minister am 18. Dezember im Umweltrat eingenommen haben, und hält die Nichtanerkennung der Rolle von Biokunststoffen für eine verpasste Chance.

„Die Mitgliedstaaten scheinen sich in einer Reihe von Schlüsselfragen uneinig zu sein, was für die Umsetzung einer so komplexen Verordnung problematisch sein wird, wenn die daraus resultierenden Probleme nicht während der Trilogverhandlungen behoben werden“, erklärt Roberto Ferrigno, Abteilungsleiter Politikbei EUBP. „Es ist eine schwache allgemeine Ausrichtung, die den Wert einer sehr geringen Anzahl kompostierbarer Anwendungen kaum anerkennt und damit innovative biobasierte Lösungen behindert. Uneinigkeit zwischen den Regierungen und Ausnahmeregelungen bei mehreren wichtigen Maßnahmen werden zu einer weiteren Fragmentierung des Binnenmarktes führen“, fügt er hinzu.

„EUBP unterstützt den Vorschlag des Europäischen Parlaments für eine Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle. Wir rufen die Mitgliedstaaten und den künftigen belgischen Ratsvorsitz auf, eng mit dem Parlament zusammenzuarbeiten, das in dieser Angelegenheit eine klare Führungsrolle übernommen hat“, so Hasso von Pogrell, Geschäftsführer bei EUBP, abschließend.

Über European Bioplastics

European Bioplastics (EUBP) ist der europäische Verband, der die Interessen der Biokunststoffindustrie entlang der gesamten Wertschöpfungskette vertritt. Seine Mitglieder produzieren, veredeln und vertreiben Biokunststoffe, d. h. Kunststoffe, die biobasiert, biologisch abbaubar oder beides sind. Weitere Informationen finden Sie unter www.european-bioplastics.org.

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