ARTCLINE schließt erfolgreich Kapitalerhöhungen über 4,4 Mio. Euro ab

Rostock (ots) -

Die ARTCLINE GmbH gab heute den erfolgreichen Abschluss zwei weiterer Kapitalerhöhungen bekannt. Neben den Gründern beteiligten sich vor allem Family Offices aus Deutschland an der ersten Kapitalerhöhung von 0,8 Mio. Euro. Zusätzlich wurde ein Wandeldarlehen von Investoren in das Eigenkapital überführt, so dass eine zweite Kapitalerhöhung in Höhe von 3,6 Mio. Euro umgesetzt wurde. Hierdurch hat das Unternehmen zusätzliches Eigenkapital in Höhe von insgesamt 4,4 Mio. Euro erhalten.

Mit den zusätzlichen Mitteln finanziert ARTCLINE die weitere Umsetzung der randomisierten, kontrollierten klinischen ReActIF-ICE Studie mit mehr als 100 Patienten mit septischem Schock. Die Studie wird auf Intensivstationen in aktuell 12 deutschen Krankenhäusern durchgeführt und soll neben der Sicherheit auch die Effektivität der ARTICE® Therapie zeigen.

"Mehr als 150 Menschen sterben pro Tag allein in Deutschland an einer Sepsis trotz modernster Behandlungsmethoden." sagte Dr. med. Jens Altrichter, Geschäftsführer der ARTCLINE GmbH. "Entsprechend war das Investoreninteresse groß. Schon in zwei kleineren klinischen Studien hatten wir sehr positive Effekte gesehen. Diese wollen wir in der jetzigen größeren Multi-Center-Studie bestätigen, um unsere Immunzell-Therapie ARTICE® schwer kranken Patienten schnellstmöglich anbieten zu können."

Über die ARTCLINE GmbH

Die ARTCLINE GmbH besteht seit 2007 als Ausgründung aus der Universität Rostock. Ziel der ARTCLINE ist es, innovative Diagnostik- und Therapieverfahren für die Intensivmedizin zu entwickeln. Den Schwerpunkt bildet ein auf menschlichen Immunzellen basiertes Blutwäsche-Verfahren zur Behandlung schwerer Infektionen (Sepsis).

Der septische Schock ist noch immer eine immense Herausforderung für unser Gesundheitssystem. Ursächlich sind Fehlfunktionen des Immunsystems im Rahmen von schweren Infektionen.

Die extrakorporale Immunzell-Therapie ARTICE® nutzt Immunzellen gesunder Blutspender. Zum Einsatz kommen neben anderen Immunzellen vor allem "Fresszellen", sogenannte Granulozyten. Die Immunzellen des Spenders sollen Teilfunktionen des gestörten Patienten-Immunsystems temporär übernehmen und das Patienten-Immunsystem reaktivieren.

Pressekontakt:



Dr. Jens Altrichter
Geschäftsführer
Telefon: +49 (0)381 440 7030
E-Mail: info@artcline.de
www.artcline.de


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