Commerzbank startet neue strategische Zahlungsverkehrsinitiative "X-Border Payments Initiative" (#XBPI)

Hamburg (ots) -

Die Commerzbank erneuert ihre bestehende Payment-Plattform in Deutschland zur Ausführung grenzüberschreitender Zahlungen über das SWIFT-Netzwerk sowie Großbetrags- und Eilzahlungen über die Zahlungssysteme TARGET 2 oder EURO 1. Dafür setzt die Bank auf den von PPI entwickelten TRAVIC-Payment-Hub, der die inzwischen gängigen Formate im internationalen Zahlungsverkehr International Organisation for Standardisation 20022 (ISO 20022) nativ beherrscht.

Ende 2025 soll die Migration vollendet sein. Dann will die Commerzbank sämtliche Zahlungsverkehrsnachrichten in Deutschland für die weltweiten Aktivitäten ihrer Kunden im Außenhandelsgeschäft und in der Treasury sowie deren Liquiditätsteuerung im Format ISO 20022 über die PPI-Plattform abwickeln. Dazu gehören Großbetragszahlungen innerhalb des Eurosystems für das Clearingsystem TARGET 2 und das Clearing der Euro Banking Association (EBA) mit EURO 1 ebenso wie Korrespondenzbankzahlungen oder Zahlungen in Fremdwährung über das SWIFT-Netzwerk im Format Cross Border Payments and Reporting (CBPR+). Weil die PPI-Plattform nativ für die zwingend zu nutzenden ISO-Formate entwickelt wurde, kann die Bank künftig viel leichter neue Produkte im internationalen Zahlungsverkehr einführen und integrieren.

Eine ISO-native IT-Plattform gilt inzwischen als alternativlos, um im internationalen Zahlungsverkehr zuverlässig Aufträge verarbeiten zu können und das bestehende Angebot wirtschaftlich sinnvoll zu erweitern. Systeme, die nicht durchgängig auf ISO 20022 basieren, verursachen dagegen hohe Wartungs- und Folgekosten.

Simone Loefgen, Global Head of Payment Platforms der Commerzbank, dazu: "Die Commerzbank ist eine der führenden Banken für den deutschen Außenhandel und will die in Studien bestätigte marktführende Stellung im Cash-Management behalten. Dies ist unsere DNA seit mehr als 150 Jahren. Mit der Integration des TRAVIC-Payment-Hubs der PPI AG werden wir das volle Potenzial von ISO 20022 erschließen. Damit werden wir unseren Privat-, Unternehmens- und Firmenkunden sowie Institutionellen Kunden deutlich bessere Services in der Zahlungsausführung sowie wichtige Innovationen für grenzüberschreitende Zahlungen anbieten können."

"Die von der Commerzbank ausgewählte Software ist ausgereift, zukunftssicher und zählt zu den leistungsstärksten Plattformen am Markt", sagte Dr. Thorsten Völkel, PPI-Vorstandsvorsitzender und verantwortlich für den Bereich Zahlungsverkehr, über den TRAVIC-Payment-Hub, welchen die Commerzbank für Großbetrags- und Auslandszahlungen lizenziert hat. "Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit unserem Angebot sowohl technisch als auch fachlich überzeugt haben."

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