Dr. Uwe Brandl (CSU), Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, fordert unter Umständen auch gesetzlich verpflichtende Versicherungen gegen Elementarschäden

München/Bonn (ots) -

Angesichts der dramatischen Hochwasserlage in Süddeutschland stellt Dr. Uwe Brandl, Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, fest, dass man zwar aus der Vergangenheit gelernt hätte, "aber man sieht, man ist gegen Naturkatastrophen immer nur halb gerüstet". Weiter sagt er im Interview bei phoenix, dass wir uns in Zukunft "auf ähnliche Situationen wohl auf Dauer einstellen müssen." Zum Thema der Eigenverantwortung fordert der CSU-Politiker, dass es "Standard sein sollte, dass jeder ausreichend versichert ist gegen Naturkatastrophen". Dazu zähle aber auch, dass die, "die bei technischen Hochwasserschutzmaßnahmen als Grundstückseigentümer gefordert sind, die Grundstücke auch zur Verfügung zu stellen." Weiter ergänzt Dr. Uwe Brandl: "Die Fragestellung ist, traut man der Bevölkerung, traut man dem Einzelnen zu, selber Vorsorge zu treffen, ohne Zwang, ohne dass man das zur Verpflichtung macht?" Dabei müsse die Versicherungswirtschaft überzeugt werden, "Elementarschadenversicherungen unabhängig von Betroffenheiten auch tatsächlich zeichnen zu können." Für den Fall, dass dies "auf freiwilliger Basis nicht geht, dann ist es halt unter Umständen auch darüber zu diskutieren, ob man das nicht per Gesetz dann tatsächlich abverlangt."

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