Umsatz im Dienstleistungsbereich im März 2024 um 0,9 % höher als im Vormonat

07.06.2024
WIESBADEN (ots) -

Umsatz im Dienstleistungsbereich, März 2024 (vorläufig, kalender- und saisonbereinigt)

+0,9 % zum Vormonat (real)

+0,6 % zum Vormonat (nominal)

+2,9 % zum Vorjahresmonat (real)

+3,8 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im März 2024 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,9 % und nominal (nicht preisbereinigt) 0,6 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Februar 2024. Verglichen mit dem Vorjahresmonat März 2023 stiegen die kalender- und saisonbereinigten Umsätze real um 2,9 % und nominal um 3,8 %.

Den größten realen Umsatzzuwachs im März 2024 gegenüber dem Vormonat verbuchte der Bereich sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (zum Beispiel Vermietung von beweglichen Sachen und Vermittlung von Arbeitskräften) mit einem Plus von 2,7 %, gefolgt vom Bereich freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen mit einem Plus von 1,4 %. Im Bereich Verkehr und Lagerei stiegen die realen Umsätze um 1,1 %, wohingegen sie im Grundstücks- und Wohnungswesen um 0,3 % gegenüber Februar 2024 sanken. Im Bereich Information und Kommunikation stagnierten die realen Umsätze auf dem Niveau des Vormonats (0,0 %).

Methodische Hinweise:

Die zur Preisbereinigung der nominalen Umsatzindizes verwendeten Erzeugerpreisindizes werden quartalsweise veröffentlicht und rückwirkend revidiert. Zudem werden sie am aktuellen Rand mittels linearer Interpolation fortgeschrieben. Dies kann insgesamt dazu führen, dass die Revisionen der realen Umsatzindizes vierteljährlich höher ausfallen können als in den restlichen Berichtsmonaten.

In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig. Im Zuge der Corona-Krise und des Kriegs in der Ukraine kann es aktuell zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vormonats-/Vorquartalsvergleich und Vorjahresvergleich kommen.

Weitere Informationen:

Weitere Ergebnisse sind in der Datenbank GENESIS-Online (Tabellen 47414) sowie auf der Themenseite "Dienstleistungen" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar. Detaillierte Informationen über den Dienstleistungsproduktionsindex und das Datenangebot bieten die ausführlichen methodischen Erläuterungen und der Qualitätsbericht zur Konjunkturstatistik im Dienstleistungsbereich.

Das Statistische Bundesamt berücksichtigt verspätete Mitteilungen der befragten Erhebungseinheiten und aktualisiert deshalb monatlich die ersten nachgewiesenen Ergebnisse. Die Revisionstabellen geben Auskunft über die Auswirkungen der Aktualisierungen auf die Ergebnisse.

Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

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