Messbarer Impact

DEG stellt Entwicklungswirkungen 2023 vor

Köln (ots) -


- 235 Mrd. EUR lokales Einkommen, 3,3 Millionen Arbeitsplätze, grüne Energie für 32 Millionen Menschen
- Beiträge privater Unternehmen zu den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs)
- Impactmessungstool DERa methodisch weiterentwickelt

Die Investitionen der KfW-Tochter DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH waren 2023 trotz politischer Unsicherheiten und Marktvolatilitäten nicht nur wirtschaftlich erfolgreich, sondern erzielten auch erhebliche positive Entwicklungswirkungen. Der jetzt vorgelegte Entwicklungspolitische Bericht 2023 zeigt: Die von der DEG finanzierten Unternehmen erwirtschafteten im vergangenen Jahr lokale Einkommen in Höhe von 235 Mrd. EUR, darunter Löhne und Gehälter, Steuern und Einnahmen über lokale Beschaffung. Das sind über 12 % mehr als im Vorjahr (2022: 209 Mrd. EUR). Mit 3,3 Millionen ist auch die Zahl der von den Unternehmen in Entwicklungsländern beschäftigten Menschen gestiegen (2022: 3 Millionen Beschäftigte).

"Diese weiterhin sehr gute und stabile Förderwirkung ist umso erfreulicher angesichts der anhaltend fordernden politischen und wirtschaftlichen Lage im vergangenen Jahr. Die Beiträge privater Unternehmen sind bedeutsam für die wirtschaftliche Entwicklung in Entwicklungs- und Schwellenländern. Sie treiben Produktivität und nachhaltiges Wirtschaftswachstum voran, schaffen Arbeitsplätze und fördern die lokale Entwicklung", sagte Roland Siller, Vorsitzender der DEG-Geschäftsführung, anlässlich der Vorstellung des Berichtes.

Auch die Beiträge der DEG-Kunden zu den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) sind weiterhin hoch. 85 % der Kunden haben sich wirtschaftlich erfolgreich entwickelt und tragen durch höheres lokales Einkommen zur Armutsbekämpfung bei (SDG 1). 76 % der Unternehmen fördern die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden und somit lebenslanges Lernen im Sinne des SDG 4. Die von der DEG mitfinanzierten Energieversorger produzieren jährlich rund 32 TWh Strom aus erneuerbarer Energie (SDG 7) und können damit aktuell über 32 Millionen Menschen versorgen. So werden 22 Mio. t CO2-Emissionen vermieden.

Die Entwicklungswirkungen ihrer Investitionen sind ein zentrales Steuerungsinstrument für die DEG. Sie misst diese seit 2017 mit dem von ihr entwickelten Development Effectiveness Rating (DERa). Im DERa werden jährlich für jeden DEG-Kunden quantitative und qualitative Indikatoren zur Entwicklungsmessung erhoben. Eine Auswertung des DEG-Portfolios 2023 zeigt: 76 % der DEG-Kunden leisten einen Beitrag zur Innovation, indem sie neue Technologien einführen, neue Produkte entwickeln oder neue Prozesse implementieren. Fast 85 % engagieren sich gemeinnützig, z. B. für Bildung und Gesundheit, und wenden dafür über 412 Mio. EUR auf. Mehr als 80 % der Unternehmen haben ein Beschwerdemanagement eingeführt.

Im Kontext ihrer neuen Strategie hat die DEG ihr Impactmessungstool DERa weiterentwickelt. Im DERa 2.0, das erstmals für den Entwicklungspolitischen Bericht 2024 zugrunde gelegt wird, soll unter anderem die durch die DEG geförderte Transformation beim Kunden stärker berücksichtigt werden, beispielsweise in Themenfeldern wie Ressourcenschutz, Geschlechtergerechtigkeit und Digitalisierung.

"Zusammen mit unserer Tochter DEG Impulse begleiten wir unsere Kunden auf ihrem Transformationsweg eng und beraten sie umfassend, um ihre Klimaresilienz zu stärken und noch mehr Entwicklungswirkungen zu erzielen. Das ist ein langfristiger Prozess, der unsere strategische Zielsetzung für die kommenden Jahre bestimmen wird," so Roland Siller.

Den Entwicklungspolitischen Bericht der DEG finden Sie unter: https://www.deg-entwicklungsbericht2023.de/

Pressekontakt:



Anja Strautz

Tel.: +49 221 4986 1474
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