Behältermanagement

Die Vorteile vom Outsourcing

21. Oktober 2021

Packmittel und Behälter sind ein wichtiger Bestandteil der heutigen Warenströme. Sie vereinfachen den Transport deutlich, da sich alle Beteiligten auf Normierungen und Standardmaße einstellen können. Es existieren die unterschiedlichsten Ladungsträger für alle Arten von Waren. Hierzu zählen Faltkartons und Kisten für kleinere Teile, Paletten aus Holz oder aus Kunststoff für größere Waren sowie die klassischen Gitterboxen. Die Behälter und Paletten werden getauscht und zurückgeführt, wodurch ein riesiger Markt entsteht. Immer mehr in den Fokus gerät hierbei die Möglichkeit der Behältermiete für ein Höchstmaß an Flexibilität. Unternehmen vermeiden dadurch unnötige Investitionstätigkeiten und können von vielen weiteren Vorteilen profitieren.

 

Gigantischer Markt für Packmittel

Die Transporte und Warenströme nehmen stetig zu, wodurch auch Packmittel und Behälter immer wichtiger werden. Laut Statista wurden im Jahr 2020 insgesamt 101 Millionen Europaletten in Deutschland produziert. Hierfür werden sechs Millionen Kubikmeter Holz benötigt, was 5,5 Prozent des gesamten Inlandsverbrauchs ausmacht. Die Hersteller von Europaletten, Transportkisten und ähnlichen Verpackungseinheiten erzielten im Jahr 2018 einen Jahresumsatz von 2,3 Milliarden Euro, wie die Verkehrsrundschau berichtete. Solche Zahlen verdeutlichen, wie wichtig das Behältermanagement geworden ist. Unternehmen sind nicht nur in ihrem Versand und im Einkauf auf die Lademittel angewiesen, sondern auch in der eigenen Produktion nutzen sie Behälter für Werkstoffe, Rohstoffe oder Arbeitsmittel. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Unternehmen sich mit dem Thema Behältermanagement intensiv auseinandersetzen und Optimierungen herbeisehnen.

 

Auf Anbieter für Behältervermietung setzen

Produzierende Unternehmen müssen sich meist intensiv um ihre Lademittel und Behälter kümmern. Sie kaufen diese ein, stellen sie in korrekter Menge und Art zur Verfügung, säubern sie, entsorgen sie oder kümmern sich um die Rückführung und den Austausch. All diese Arbeiten verbrauchen Ressourcen, die in einem Unternehmen anderweitig genutzt werden können. Aus diesem Grund haben sich spezialisierte Behältermanager gegründet. Dienstleister wie sprintBOX übernehmen dabei genau die Aufgaben, die sonst von jedem einzelnen Unternehmen selbst organisiert werden müssten. Dabei profitieren beide Parteien gleichermaßen von den Vorteilen und der Spezialisierung. Die Dienstleister übernehmen die Reinigung, die Lagerung und die Vermietung der Ladeträger. Hinzu kommen viele weitere kleine Aufgaben, die ein einzelnes Unternehmen nicht stemmen könnte. Beispielsweise verfolgen die Dienstleister ihre Ladeträger mittels moderner Technologien. Behälterverluste gehören somit der Vergangenheit an, was Ärger und Kosten einspart. Auch die Inventur wird durch die stetige Nachverfolgung abgedeckt. Ein Behältermanager bietet zahlreiche unterschiedliche Formen von Packmitteln an, beispielsweise hat sprintBOX folgende Ladungsträger in seinem Portfolio:

 

Kleinladungsträger

  • R-Reihe
  • RL-Reihe
  • F-Reihe
  • C-Reihe
  • Deckel
  • Palettenabschlussdeckel
  • Behältersicherungsplatte

 

Großladungsträger

  • Super Quad Box
  • System2000
  • Magnum
  • Klapa

 

Holzpaletten

  • Europaletten
  • Halbe Europaletten
  • Düsseldorfer
  • Industriepaletten
  • Gitterboxpalette

 

Kunststoffpaletten

  • H1
  • Europalette
  • Mehrwegpalette
  • Exportpalette

 

Die Vorteile vom Outsourcing des Behältermanagements


Die Zusammenarbeit mit einem Behältermanager wird auf den ersten Blick Kosten verursachen. Doch wie es beim Outsourcing an spezialisierte Dienstleister meistens der Fall ist, heben sich die erhöhten Kosten häufig auf, wenn die zahlreichen Vorteile gegenübergestellt werden. So verhält es sich auch bei der Miete oder beim Leasing von Behältern. Die Vorteile für ein Unternehmen sind riesig und können in verschiedensten Aspekten auftreten. Es lässt sich zumeist ein Kernsatz ableiten: "Die Vorteile in der Zusammenarbeit mit Behältermanagern überwiegen am Ende die Kosten!"

 

Investitionskosten

Die Kosten für ein tauschfähiges Packmittel sollten in keinem Fall unterschätzt werden. Je nach Größe und Art können diese zwischen fünf und mehreren 1.000 EUR pro Stück liegen. Steht der Kauf von mehreren Behältnissen an, können Unternehmen schnell vor unerwartete Investitionsentscheidungen gestellt werden. Auch die Kapitalbindung ist nicht zu vernachlässigen, da das genutzte Geld nicht mehr für den unternehmerischen Hauptzweck zur Verfügung steht. In diesem Zusammenhang können ebenfalls die verringerten Lagerkosten einbezogen werden. Sind die Behälter erst gekauft, so müssen diese einen Platz im Unternehmen erhalten. Raum, der für andere Tätigkeiten sicherlich besser genutzt werden kann. Bei einer Miete von Behältern werden hingegen nur die Kosten für Leistungen entstehen, die auch wirklich benötigt werden. Kapital- und Lagerkosten

 

Auswahl

Die Liste an unterschiedlichen Packmitteln und Behältern ist riesig. Bei wechselnden Kunden und Lieferanten kann es schnell vorkommen, dass jeder Geschäftspartner seine speziellen tauschfähigen Lademittel fordert. Auch bei Änderungen in der eigenen Produktion müssen Unternehmen ihre Behälter austauschen und können nicht mehr auf ihre herkömmlichen Produkte zurückgreifen. Bei all diesen Variablen müssten Unternehmen somit von unzähligen Packmitteln einen Bestand vorrätig halten. Einfacher ist da die Zusammenarbeit mit einem Behältermanager. Dieser stellt genau die Produkte zur Verfügung, die gerade gebraucht werden.

 

Verlustbegrenzung

Etwa 20 % aller Mehrwegbehälter finden den Weg zum Absender nicht zurück. Damit diese Quote verringert werden kann, versehen Behältermanager ihre Produkte mit Chips, die eine Nachverfolgbarkeit ermöglichen. Unternehmen sparen somit die Beschaffungskosten von Ersatzprodukten, wenn die eigenen Packmittel und Behälter nicht zurückkommen. Außerdem ist über die Nachverfolgbarkeit ein höheres Servicelevel möglich und die Inventur wird deutlich vereinfacht.

 

Sauberkeit

Mieten Unternehmen ihre Behälter, können sie sich auf saubere und einwandfreie Produkte verlassen. Behältermanager verfügen im Normalfall über hochwertige Reinigungsanlagen, sodass alle Packmittel stets in einem guten Zustand beim mietenden Unternehmen ankommen. Diese müssen sich nicht selbst um die Sauberkeit kümmern und verhindern zusätzlich eine Wartung und die Neubeschaffung gebrochener eigener Behälter.

 

Administrativer Aufwand

Eine eigene Packmittelabteilung im Unternehmen verursacht Personalkosten, die durch die Zusammenarbeit mit einem Behältermanager verlagert und optimiert werden können. Der gesamte Prozess der Rückführungen, der Nachverfolgungen, der Neubestellungen oder der Bereitstellungen verringert sich auf ein Minimum. Im Optimalfall ist das aktuelle ERP-System mit dem Behältermanager verknüpft, sodass dieser automatisch die richtigen Packmittel in der richtigen Menge zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung stellt. Die administrativen Kosten im eigenen Unternehmen wären dadurch kaum noch vorhanden.

 

Nachhaltigkeit

Die 2020er-Jahre sind ein Jahrzehnt der Veränderungen, was insbesondere auf den Wandel in eine nachhaltige Industrie zutrifft. Die Zusammenarbeit mit einem Behältermanager darf in jedem Fall als nachhaltig bezeichnet werden. Die Packmittel bewegen sich in einem Kreislauf und werden stets wiederverwendet. Ein Verlust lässt sich deutlich minimieren, eine Lagerhaltung von Plastik wird durch die bedarfsgerechte Bestellung der Packmittel verhindert. Auch bei der Säuberung der Behälter hilft der Einsatz eines Behältermanagers der Umwelt. Zumeist verfügen diese über hochwertige Ultraschallbänder und Hochleistungstrockner, die auf aggressive Chemikalien verzichten und wassersparend arbeiten.

 

Vorteile für Industrieunternehmen überwiegen

Die Umstellung auf eine Miete von Packmitteln eignet sich für nahezu jedes Industrieunternehmen. Sollten bereits zahlreiche Packmittelbestände aufgebaut sein, wird der Wandel nicht von heute auf morgen geschehen können. Unternehmen ohne Bestände können hingegen direkt die Zusammenarbeit mit Behältermanagern starten. Die Vorteile durch verringerte Kapitalbindungskosten, Einsparungen bei Behälterverlusten, Gewinn von Lagerfläche, Abbau von administrativen Stellen in der Packmittelabteilung und nicht zuletzt durch den grünen Fußabdruck werden die Mietkosten auf Dauer deutlich übersteigen.

 

 

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