04.01.2026
Bonn (ots) -
Deutschland nimmt schwerverletzte Patientinnen und Patienten nach Brandkatastrophe in der Schweiz auf. Die Verteilung erfolgt nach dem sogenannten Kleeblattmechanismus, den Bund und Länder während der Corona-Pandemie entwickelt haben.
Insgesamt wurden 11 Patientinnen und Patienten nach Deutschland übernommen und einer spezialisierten Behandlung zugeführt.
Vier Patientinnen und Patienten wurden im Rahmen bilateraler Vereinbarungen nach Deutschland übernommen. Drei Personen nach BW, eine Person nach RP.
Sieben Personen wurden über das EU-Katastrophenschutzverfahren (UCPM) nach Deutschland übernommen. Die Verteilung der Patientinnen und Patienten auf Krankenhäuser in den fünf Kleeblättern erfolgt dabei gemeinsam mit den Kleeblattpartnern. Eine Person wurde nach BY (Kleeblatt Süd), eine Person nach RP (Kleeblatt Südwest) zwei Personen nach NW (Kleeblatt West), eine Person nach NI (Kleeblatt Nord) und jeweils eine Person nach ST und BE (beide Kleeblatt Ost) verlegt.
Die Patientinnen und Patienten wurden luftgebunden via Flugzeug und Hubschrauber nach Deutschland transportiert.
Die Schweiz hat mitgeteilt, dass heute keine weiteren Transport- oder Behandlungskapazitäten benötigt werden.
Das BBK bedankt sich bei allen Beteiligten für den Einsatz und für die gezeigte und gelebte Hilfsbereitschaft und spricht den Opfern und Angehörigen seine Anteilnahme aus.
Europäische Unterstützung über den EU-Katastrophenschutzmechanismus
Insgesamt wurden über das EU-Katastrophenschutzverfahren 35 Patientinnen und Patienten nach Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien in spezialisierte Kliniken für Verbrennungsopfer transportiert. Die Transporte wurden dabei durch Frankreich, Italien, Luxemburg, Rumänien und die Schweiz durchgeführt. Unterstützt wurde die Schweiz vor Ort durch spezialisierte Teams zur Behandlung von Verbrennungsopfern aus Frankreich und Italien.
Dies zeigt die Leistungsfähigkeit und die gelebte Solidarität der europäischen Gemeinschaft, die mit Hilfe des EU-Katastrophenschutzverfahrens zielgerichtet eingesetzt werden kann.
Wir bitten, die Privatsphäre der Beteiligten zu respektieren. Aus diesem Grund wird das BBK über diese Meldung hinaus keine weiteren persönlichen Informationen zu den Patientinnen und Patienten veröffentlichen.
Kleeblatttransporte entlasten Krankenhäuser
Der Kleeblattmechanismus wurde während der Corona-Pandemie von Bund und Ländern gemeinsam entwickelt, um bei außergewöhnlichen Lagen eine koordinierte, länderübergreifende Verteilung von Patientinnen und Patienten zu ermöglichen.
Partner im Kleeblattmechanismus sind Vertreterinnen und Vertreter der Länder, des Arbeitskreises für Feuerwehrangelegenheiten, Rettungswesen, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung der Innenministerkonferenz (kurz: AK V), des Bundesgesundheitsministeriums, des Bundesministeriums des Innern, des Bundesministeriums der Verteidigung, des BBK, des Robert-Koch-Instituts und der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden.
Weitere Informationen zu Abläufen des Kleeblattkonzeptes finden Sie hier: https://www.bbk.bund.de/DE/Themen/Internationale-Angelegenheiten/Kleeblatt-Mechanismus/kleeblatt-mechanismus_node.html
Die Pressestelle des BBK steht Medienvertreterinnen und -vertretern gerne unterstützend zur Verfügung. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie die Kontaktinformationen der Pressestelle finden Sie auf der Webseite des BBK unter www.bbk.bund.de/presse.
Über das BBK
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und das zentrale Organisationselement für den Bevölkerungsschutz in Deutschland. Es wurde am 1. Mai 2004 errichtet und hat seinen Hauptdienstsitz seit Juli 2006 in Bonn-Lengsdorf mit weiteren Standorten in Bonn, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Berlin. Präsident ist seit dem 15. Juni 2022 Ralph Tiesler, Vizepräsident ist seit dem 16. Oktober 2023 Dr. René Funk. An den fünf Standorten beschäftigt die Behörde aktuell rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das BBK ist dafür zuständig, den zivilen Bevölkerungsschutz neben Polizei, Bundeswehr und Nachrichtendiensten als vierte Säule im nationalen Sicherheitssystem zu verankern. Die zentralen Aufgaben sind es, den Schutz für die Bevölkerung für einen Spannungs- oder Verteidigungsfall zu organisieren, Bürgerinnen und Bürger für Vorsorge und Selbstschutz zu sensibilisieren sowie die Zivile Verteidigung auszubauen und das nationale Krisenmanagement zu stärken. Das BBK berät und unterstützt die anderen Bundes- und Landesbehörden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Mehr Informationen finden Sie unter www.bbk.bund.de.
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Pressestelle
Telefon: +49 228 99 550 -1180
E-Mail: pressestelle@bbk.bund.de
https://www.bbk.bund.de
Original-Content von: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, übermittelt durch news aktuell
Deutschland nimmt schwerverletzte Patientinnen und Patienten nach Brandkatastrophe in der Schweiz auf. Die Verteilung erfolgt nach dem sogenannten Kleeblattmechanismus, den Bund und Länder während der Corona-Pandemie entwickelt haben.
Insgesamt wurden 11 Patientinnen und Patienten nach Deutschland übernommen und einer spezialisierten Behandlung zugeführt.
Vier Patientinnen und Patienten wurden im Rahmen bilateraler Vereinbarungen nach Deutschland übernommen. Drei Personen nach BW, eine Person nach RP.
Sieben Personen wurden über das EU-Katastrophenschutzverfahren (UCPM) nach Deutschland übernommen. Die Verteilung der Patientinnen und Patienten auf Krankenhäuser in den fünf Kleeblättern erfolgt dabei gemeinsam mit den Kleeblattpartnern. Eine Person wurde nach BY (Kleeblatt Süd), eine Person nach RP (Kleeblatt Südwest) zwei Personen nach NW (Kleeblatt West), eine Person nach NI (Kleeblatt Nord) und jeweils eine Person nach ST und BE (beide Kleeblatt Ost) verlegt.
Die Patientinnen und Patienten wurden luftgebunden via Flugzeug und Hubschrauber nach Deutschland transportiert.
Die Schweiz hat mitgeteilt, dass heute keine weiteren Transport- oder Behandlungskapazitäten benötigt werden.
Das BBK bedankt sich bei allen Beteiligten für den Einsatz und für die gezeigte und gelebte Hilfsbereitschaft und spricht den Opfern und Angehörigen seine Anteilnahme aus.
Europäische Unterstützung über den EU-Katastrophenschutzmechanismus
Insgesamt wurden über das EU-Katastrophenschutzverfahren 35 Patientinnen und Patienten nach Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien in spezialisierte Kliniken für Verbrennungsopfer transportiert. Die Transporte wurden dabei durch Frankreich, Italien, Luxemburg, Rumänien und die Schweiz durchgeführt. Unterstützt wurde die Schweiz vor Ort durch spezialisierte Teams zur Behandlung von Verbrennungsopfern aus Frankreich und Italien.
Dies zeigt die Leistungsfähigkeit und die gelebte Solidarität der europäischen Gemeinschaft, die mit Hilfe des EU-Katastrophenschutzverfahrens zielgerichtet eingesetzt werden kann.
Wir bitten, die Privatsphäre der Beteiligten zu respektieren. Aus diesem Grund wird das BBK über diese Meldung hinaus keine weiteren persönlichen Informationen zu den Patientinnen und Patienten veröffentlichen.
Kleeblatttransporte entlasten Krankenhäuser
Der Kleeblattmechanismus wurde während der Corona-Pandemie von Bund und Ländern gemeinsam entwickelt, um bei außergewöhnlichen Lagen eine koordinierte, länderübergreifende Verteilung von Patientinnen und Patienten zu ermöglichen.
Partner im Kleeblattmechanismus sind Vertreterinnen und Vertreter der Länder, des Arbeitskreises für Feuerwehrangelegenheiten, Rettungswesen, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung der Innenministerkonferenz (kurz: AK V), des Bundesgesundheitsministeriums, des Bundesministeriums des Innern, des Bundesministeriums der Verteidigung, des BBK, des Robert-Koch-Instituts und der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden.
Weitere Informationen zu Abläufen des Kleeblattkonzeptes finden Sie hier: https://www.bbk.bund.de/DE/Themen/Internationale-Angelegenheiten/Kleeblatt-Mechanismus/kleeblatt-mechanismus_node.html
Die Pressestelle des BBK steht Medienvertreterinnen und -vertretern gerne unterstützend zur Verfügung. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie die Kontaktinformationen der Pressestelle finden Sie auf der Webseite des BBK unter www.bbk.bund.de/presse.
Über das BBK
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und das zentrale Organisationselement für den Bevölkerungsschutz in Deutschland. Es wurde am 1. Mai 2004 errichtet und hat seinen Hauptdienstsitz seit Juli 2006 in Bonn-Lengsdorf mit weiteren Standorten in Bonn, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Berlin. Präsident ist seit dem 15. Juni 2022 Ralph Tiesler, Vizepräsident ist seit dem 16. Oktober 2023 Dr. René Funk. An den fünf Standorten beschäftigt die Behörde aktuell rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das BBK ist dafür zuständig, den zivilen Bevölkerungsschutz neben Polizei, Bundeswehr und Nachrichtendiensten als vierte Säule im nationalen Sicherheitssystem zu verankern. Die zentralen Aufgaben sind es, den Schutz für die Bevölkerung für einen Spannungs- oder Verteidigungsfall zu organisieren, Bürgerinnen und Bürger für Vorsorge und Selbstschutz zu sensibilisieren sowie die Zivile Verteidigung auszubauen und das nationale Krisenmanagement zu stärken. Das BBK berät und unterstützt die anderen Bundes- und Landesbehörden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Mehr Informationen finden Sie unter www.bbk.bund.de.
Pressekontakt:
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